Die eigentliche Rückkehr

Abgelegt unter: Zurück in "Good Ol' Germany" — Daniel at 4:22 pm on Samstag, August 25, 2007

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Die lange Schreibpause

Abgelegt unter: Zurück in "Good Ol' Germany" — Daniel at 12:12 pm on Donnerstag, August 23, 2007

Genaue Erklärung folgt in der nächsten Zeit, zunächst nur eine Tatsache. Ich bin wieder in Deutschland. Und das schon seit zweieinhalb Wochen. Das Praktikum habe ich vorzeitig abgebrochen, auch hierzu später mehr.

Am 27. Juli, kurz nach 07:00 Uhr (und über fünfzehn Monaten im Ausland) bin ich in Frankfurt und somit auf deutschem Boden gelandet. Zu dem Zeitpunkt war ich seit dem 25. Juli nachmittags unterwegs, dennoch musste mein Bett noch mehr als zwölf Stunden auf mich warten.
Mein seltsamer Flug, wie vielleicht bekannt ist, ging von Santiago zunächst nach Toronto und dann nach langem Aufenthalt erst nach Frankfurt. Mit Schlafen war nichts, nur mit wach bleiben und Zeit totschlagen.

Aber dann irgendwann sind wir über Deutschland geflogen und wäre da nicht die dicke Wolendecke gewesen, hätte von Anfang an alles sehr vertraut ausgeschaut. Und das ist es irgendwie ja auch :-). Ich habe meinen Vater im Krankenhaus besucht und dann bis abends meiner Mutter im Laden geholfen. Samstag kamen dann Jetlag und Schlafmangel zur Geltung: vor halb zwei konnte ich mich nicht aus dem Bett quälen. Und auch das war eine kleine Herausforderung…

Die Hucks und Zawes

Da wurde ich glatt vom Christoph besucht…

Wenigstens hier...

Zumindest den lieben Dennis konnte ich mit meiner plötzlichen Rückkehr so richtig überraschen.

McCafé

Natürlich darf ein Kinobesuch nach der Rückkehr nicht fehlen, Die Simpsons waren angesagt. Und die hatten sogar einen Disney-Witz parat. Danach entspannen in bei McDonalds. So lässt es sich doch leben?

Der Zukunftsbeitrag

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 2:53 pm on Donnerstag, Juli 26, 2007

Ich denke, es ist an der Zeit euch über meine Pläne für die Nahe Zukunft zu informieren. Denn sobald ich zurückkomme beginnen ja die Wintersemerster und ein generelles Interesse am Studieren hege ich schon.

Im Beitrag “Ein schöner Tag” sprach ich von einer willkomenen Abwechslung; genau hier greife ich den Tag jetzt wieder auf. Wir waren also im Weingut, haben gegessen und ich musste nicht so viel daran denken, dass ich abends um 18:00 Uhr (was für eine Zeit) den TOEFL (Test Of English As A Foreign Language) ablegen würde. Es war schon länger geplant diesen in Santiago abzulegen und dementsprechend hatte ich direkt nach meiner Ankunft einen Termin gebucht. Der Test war ganz interessant, er soll rund vier Stunden dauern und ich war glücklich schon nach dreieinhalb Stunden das Testcenter zu verlassen. Der Test hat es wirklich in sich, ich finde die Schwierigkeit ist jedoch nicht so sehr die englische Sprache als die lange Konzentration auf unterschiedlichste akademische Themen.
Nun ja, nach langem hin und her weiß ich nun das Ergebnis: Ich habe 114 von 120 Punkten (in jedem Bereich 28 oder 29 von 30), was 95 Prozent entspricht. Mit diesem Ergebnis bin ich wirklich sehr zufrieden, jetzt kann ich immerhin mit meinen tollen Englischkenntnissen angeben.

Der ein oder andere weiß nun vielleicht, dass ich diesen Test für einige Studiengänge brauche, inbegriffen dem an der Fachhhochschule Bad Honnef. Und noch einmal: der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich sehr daran interessiert bin dort zu studieren. Jedoch gibt es eine Aufnahmeprüfung und die muss bestanden werden. Aus Gründen “der Vernunft” habe ich mich entschieden diese Prüfung vor meiner Heimkehr abzulegen und schon in den USA versucht einen Termin zu finden. Da gab es aber kleine und größere Komplikationen und der Termin wurde erst in Santiago festgelegt, auf den 26. und 27. Juni, nur ein paar Tage nach dem TOEFL. Lustigerweise ging mir das Ergebnis hierfür am gleichen Tag zu wie für den TOEFL und glücklicherweise hieß es in der Nachricht ich hätte die Aufnahmeprüfung erfolgreich bestanden.

In der Zwischenzeit sind mir die Vertragsunterlagen zugeschickt worden und damit habe ich einen Studienplatz um im September Hotelmanagement zu studieren. Nun bleibt nur noch das Entscheiden und eventuell unterschreiben. Ich habe mich jedoch auch für einige andere Universitäten beworben und nun muss ich sehen, wohin ich tendiere.

Zum Abschluss noch ein Santiagobild, weil ich ansonsten nichts zum Online stellen habe. Es ist ja fast schon wieder Wochenendzeit, also wünsche ich euch allen mal das Beste…

Die Berge rufen

Noch (!) keine Fata Morgana

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 4:24 pm on Freitag, Juli 20, 2007

So, was ist wohl das ereignisreichste, das mir passiert ist: ein Stromausfall. Gar nicht mal so schlecht. Montag war auf einmal der Heizstrahler aus und ich erschrocken, zum Glück aber nicht kaputt und nur ohne Elektrizität. Sehr lustig, passiert angeblich öfter und das Wasser klappt dann auch nicht mehr. Da bin ich doch mal froh, dass ich nicht unter der Dusche gestanden habe.

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen, ich hab’ aber noch ein paar Bilder, damit ihr das tolle San Pedro ein bisschen besser kennenlernt.

Die Aussicht am Eingang des Hotels

Das ist die Aussicht auf der anderen Seite vom Hoteleingang aus gesehen. Erinnert ein bisschen an Steppe, oder?

Caracoles

Das ist die Hauptstraße des Dorfes (touristisch gesehen). Wie man sieht, alles Staub und keine richtige Straße. So ist’s fast überall, dementsprechend sehen auch meine Schuhe aus.

An dieser Stelle eine wichtige Information: Dies ist der 100. Beitrag. Ich bin sehr stolz, den noch geschafft zu haben, nachdem ich das große Computerproblem hatte.

Wüstenleben

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 1:52 am on Sonntag, Juli 15, 2007

Allzu viel Neues gibt es nicht zu berichten. Meine Wohnungssituation ist immer noch nicht ganz geklärt und ich musste noch nicht umziehen. Abends und morgens ist es wirklich kalt, ich habe zwar was zum Heizen, aber das ist mehr Dekoration als nützlich. Wir haben im Moment eine “große” Pfütze vor dem Hotel, die war heute morgen als ich um halb acht zur Arbeit bin noch gefroren. Da haben wir den Beweis: Nachts ist es schweinekalt.

Ein bisschen Wärme

Hier sitze ich vor meinem Zimmer und genieße die Sonne - die ist nämlich wirklich warm. Ansonsten ist es so kalt, dass mir sogar die Haut austrocknet.

Das Dorf habe ich mittlerweile mehr oder weniger durchschaut, schwer ist das auch nicht. Ich habe einen Platz wo ich immer zu Abend esse, da bezahlt man nicht ganz so viel wie im Touristenzentrum.

Ausblick

Die Aussicht genießt man am Rande von San Pedro und direkt hinter mir ist ein Fußballplatz.

Das Praktikum ist ganz Ok, ich habe jetzt sechs Tage hinter mir und es gibt nicht allzu viel zu tun. Allerdings wird es zum Wochenende wohl was voller, ist ein verlängertes (Ja, schon wieder).

Betreuung

Fürsorgliche Betreuung durch Patricia.

Am Ende der Welt?

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 10:26 pm on Mittwoch, Juli 11, 2007

Im Gegensatz zu Orlando war ich sehr früh mit dem Koffer packen fertig, ich hatte auch generell weniger Zeug. Nichtsdestotrotz hätte ich beinahe die Deko an der Tür vergessen *ups*. Mein Transfer zum Flughafen war überpünktlich, ein großes Glück wie sich herausstellen sollte. Beim Check-in wurde mein e-Ticket mit der Begründung ich bräuchte ein Papierticket abgelehnt. Da stand ich also hilflos und verzweifelt rund anderthalb Stunden vor Abflug und die wollen mich nicht an Board lassen. Nach einigem hin und her blieb mir dann nur eine Option: neues Ticket kaufen. Zur Veranschaulichung: das geschah um 13:44 Uhr, gegen 13:55 Uhr war ich mit Check-in fertig und am Gate, um zwei Uhr chilenischer Zeit (also unpünktlich) begann das Boarden. Wer mich kennt, weiß wohl wie ich mich gefühlt habe :-).

Sonnenuntergang in Calama

Der Flughafen von Calama ist mit Abstand der kleinste, den ich je gesehen habe. Drei Gates, zwei Abflug und eins Ankunft, wenn ich mich recht erinnere.

Der Flug war ganz Ok, es gab so gar recht gutes Essen. Kurz nach halb sechs bin ich in Calama angekommen, dem Ort mit Flughafen in der Nähe von San Pedro de Atacama. Von dort habe ich einen Transfer in mein rund 100km / anderthalb Stunden entferntes Ziel genommen. Dort gab es dann die nächste Überraschung, denn mein Hostal war zu. Keine Ahnung was da genau war, mir wurde gesagt ich soll es woanders versuchen und jetzt bin ich mehr oder weniger gut untergebracht. Leider riecht es ein wenig seltsam und das Wasser in der Dusche fließt sehr langsam ab und es ist nur handwarm. Immerhin ist es nah zum Hotel und mit wurde gesagt ich würde bald umziehen. Das entpuppt sich aber als ein wenig schwieriger als erwartet, die bekommen angeblich nicht genug Geld. Ich habe mich also mit Chile Inside in Verbindung gesetzt und gehe mal davon aus, dass die das regeln :-)

Montag war der erste Praktikumstag und das Hotel ist wahnsinnig schön. Für chilenische Verhältnisse auch sehr teuer, das günstigste Zimmer kostet 122 USD (Einzelzimmer). Die haben 13 Zimmer, vier davon “Luxusklasse” und es werden mehr gebaut. Noch habe ich nicht jeden kennen gelernt, aber die Leute sind nett und ich bin sehr zuversichtlich, dass ich viel lernen kann.

Die Lobby des Hotel Tulor

oben: Es ist ein wenig unscharf, aber man sieht wohl das es schön eingerichtet ist; unten: Der Pool und man sieht auch ein bisschen was von der Aussicht (Berg). Ich mache noch mehr Fotos von der Umgebung und stelle die dann online.

Der Pool

Dienstag habe ich sogar um 7:30 Uhr angefangen, ist mit aber lieber als nichts zu tun haben, schließlich bin ich noch in der Eingewöhnungsphase. Mir gefällt es das Praktikum gut, aber wenn man nicht in der Sonne ist kann es schon ungemütlich kalt werden. Aber da kann man ja mit leben, wer braucht schon warme Hände. Aber die Sonne “knallt” und es gibt kein Wölkchen. Dementsprechend sind die sternenklaren Nächte hier sehr berühmt (zu Recht).

Neuer Aufbruch

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 1:13 am on Mittwoch, Juli 11, 2007

Anfang der Woche war ich also im Büro von Chile Inside (die Agentur, die mich betreut) um ein paar Details abzuklären. Ich will ja wissen wie ich vom Flughafen in Calama wegkomme, denn dieses ochenende geht’s schließlich weg aus Santiago. Gepäck muss ich halbieren, ich kann nur einen Koffer mitnehmen. Das Gespräch verlief sehr aufschlussreich und Freitag bringe ich einen Koffer zu denen ins Büro.

Zu allem Überfluss - genug zu tun gibt’s nämlich wirklich - habe ich noch Nachmittagsunterricht, weil wir ja ein verlängertes Wochenende hatten. Ich bin aber endlich Avanzado (also Fortgeschritten) und wir machen “normalen” Unterricht mit Textarbeit und mehr sprechen.

Freitag morgen habe ich dann ein Taxi zum Büro von Chile Inside genommen um meinen kleinen Koffer und ein paar andere Sachen dort zu lassen. Danach bin ich leicht verspätet zum Unterricht. Schon seltsam der letzte Tag, habe mich von einigen Leuten verabschiedet und das mulmige Gefühl wird immer stärker. In Orlando hatte ich das schon viel früher. Macht ja auch irgendwie Sinn, immerhin gab es mehr vorzubereiten und ich war viel länger dort. Hier kam “die innere Unrihe” zum ersten Mal so richtig beim Packen am Mittwoch und danach dann immer öfter. Nicht nur das Murmeltier grüßt täglich…

Meine letzte Klasse

oben: Meine letzter Kurs in der Sprachschule in Santiago; unten: das letzte Foto in der Schule bevor ich endgültig weg bin

Die Lehrer und ich

Von Tälern und Inseln

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 5:27 am on Freitag, Juli 6, 2007

Freitag bin ich nach der Schule nach Hause gehetzt, habe meine Wäsche abgeholt (ich wasche ja nicht mehr selber) und mich schleunigst zum Busterminal aufgemacht. Mit kurzer Verspätung sind wir losgefahren und nach knapp über sechs Stunden in La Serena angekommen. Mit elf Mann plus Gepäck sind wir zum Hostel und wurden nicht unangenehm überrascht. Sauber und recht komfortabel, mit Heizung hatte eh niemand gerechnet. Bei 18000 Pesos (rund 25 Euro) für drei Nächte wird sich hier niemand beschweren, davon hätte ich in den USA geträumt. Nach ein bisschen quasseln ging es dann ab in die Betten, der geplante Ausflug am nächsten Tag soll nämlich um 8:30 Uhr beginnen. Der größte Teil unserer Gruppe ist zu einem Nationalreservat aufgebrochen um dort Tiere (Delfine, Seelöwen, Vögel, Pinguine…) zu beobachten. Wir haben einen guten Teil des Tages im Boot verbracht und echt ein paar tolle Sachen gesehen. Für eine knappe Stunde konnten wir sogar Berge auf einer unbewohnten Insel erklimmen. Nachmittags gab es dann Mittagessen, bevor wir die Rückreise angetreten haben. Abends ging es mit dem Micro (öffentliches Vekehrsmittel) nach Coquimba mit dem Plan tanzen zu gehen. Zu meiner Beruhigung wurde daraus nichts und wir haben nur etwas gegessen - sprich Gerichte für zwei die selbst für eine Person nicht ausgereicht hätten.

Isla Damas

oben: Das bin ich auf der einsamen Isla Damas. Sehr klein, aber doch nett zu besteigen; unten: Melike, Eryn und ich. Melike kommt auch aus Deutschland und war mit einem Franzosen im gleichen Hostel.

Bekanntschaften

Der nächste Tag ging ins Valle de Elqui, das sehr landwirtschaftlich geprägt ist. Wir haben Papayaplantagen und Avocadohänge gesehen, dann noch einen Piscohersteller (Nationalalkohol) besucht. Außerdem waren wir in verschiedenen Städten und an einem Stausee. Alles sehr schön, wir haben aber ein bisschen zu lange im Bus verbracht, der Tag hätte im Freien viel mehr genossen werden können. Mittagessen diesmal war in einem Restaurant, in dem die Gerichte mit Reflektoren und dadurch mit Sonnenenergie gekocht werden. Abends wurde dann eine Karaokebar besucht und später tatsächlich getanzt. Davon konnte ich mich aber distanzieren und wir sind zu dritt ins Hotel zurückgegangen.

Valle de Elqui

oben: Im Valle de Elqui haben wir echt einige schöne Fleckchen gesehen; unten: Unsere Gruppe, wieder recht international - Deutsche, Franzosen, Kanadier, Australier, USA-ler, Brasilianer und Schweden.

Unsere Gruppe

Viel schlafen war trotzdem nicht und am nächsten Morgen wurde gefaulenzt, “gefrühstückt” und nach ein bisschen Stadtbummeln der Heimweg angetreten.

Ganz gewöhnlich

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 3:16 am on Donnerstag, Juli 5, 2007

Auch wenn ich nicht wirklich weiß, was ich in der letzten Woche gemacht habe muss es doch einiges gewesen sein. Entweder das oder mit der Zeit hier stimmt was nicht (ehrlich gesagt tendiere ich mehr in diese Richtung). Dienstag waren wir nur vier Leute bei der Exkursion zum Geschichtsmuseum, wodurch die Tour viel intensiver wurde. Der Intercambio war auch recht gewöhnlich, nichts zu berichten an dieser Stelle.

Wir haben uns jedoch mit einigen Leuten getroffen um das kommende - lange!!! - Wochenende zu planen. Diese haben die Chilenen normalerweise jeden Monat. Der Plan: Fahrt in den Norden, nach La Serena. Also haben wir organisiert, Tickets gekauft und Zeit verplempert. Ergebnis: vor der Schlafenszeit bin ich nie nach Hause gekommen.

Im Café Brainworks bei der Vorbereitung

oben: Abends im Lieblingscafe, die haben diesmal Coldplay und den Amélie-Soundtrack gespielt. Wenn man da nicht entspannen kann…!?; unten: Der Dreck in der Luft kann auch mal schön aussehen.

Sonnenuntergang in Santiago

Unterricht hatte ich zwischenzeitlich auch mal allein, weil keiner in meinem Kurs bleiben wollte. Ich fand es better als beim letzen Mal, allerdings habe ich auch die ein oder andere Unterrichtsstunde verpasst.

Ein schöner Tag

Abgelegt unter: Das Leben in der südlichen Hemisphäre — Daniel at 12:42 am on Montag, Juni 25, 2007

… war heute. Am Morgen habe ich ein bisschen telefoniert und war für Mittags im Museum verabredet. Aus dem Haus gehen war lange nicht mehr so schön: Tolles Wetter, tolle Aussicht und irgendwie ruhige Straßen.
Das Museum war ein Museum im Namen Salvador Allendes, des ehemaligen Präsidenten. War ganz nett und ein sehr schönes Haus. Anschließend sind wir im Sonnenschein Richtung Stadtzentrum gewandert, haben geredet und zu Mittag gegessen.

Salvador Allende Museum

Vor dem Salvador-Allende-Museum an einem wunderschönen Sonntag

Gestern waren wir ein Weingut besichtigen und danach gemeinsam gegessen. Das Weingut war eine willkommene Abwechslung, es gab ein paar Kostproben, Geschichten und das erste Mal hier im Tal Schnee. Gespeist haben wir in Bellavista, dem Viertel in dem die Sprachschule ist. Also irgendwas treibt uns da sogar am Wochenende hin :-).

Wir und die Weinfässer

Wem das Herz aufgeht vor lauter Wein darf weinen: Ich habe mich angelehnt und zufällig festgestell, dass die Fässer leer sind.

Die Woche selbst war sehr ereignislos, deshalb auch der Mangel an Berichten. Die Exkursion hat uns diesmal zum Hause Pablo Nerudas geführt, das wie ein Schiff aufgebaut ist. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich schon mal ein Hause dieses Dichters gesehen habe, als ich in Valparaíso war.
Der Intercambio war sehr lustig, denn im Gegensatz zur üblichen Zahl hatten wir nur einen einzigen Chilenen, der demnentsprechend während des englischsprachigen Parts viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Vorher war ich mit Eryn, einer Kanadierin, Kuchen essen und ich glaube sie hat es geschafft einen Rekord im Langsam essen aufzustellen.

Kuchen essen

Wenn meine Erinnerung mich nicht trügt hat es mehr als anderthalb Stunden gedauert zu diesem Punkt zu kommen.

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